- Home
- Nachhaltigkeit & Engagement
- Invasive Pflanzen
Invasive Pflanzen
Die Aliens sind schon da
Im Zuge der Globalisierung hat das Ausmaß und die Geschwindigkeit der Verbreitung gebietsfremder Arten dramatisch zugenommen. | |
Pflanzenschutzmittel leisten wichtige Hilfestellung bei der Vegetationskontrolle
Vor diesem Hintergrund können Pflanzenschutzmittel eine wichtige Hilfestellung leisten, wenn es darum geht die Gesundheit von Ökosystemen zu gewährleisten. So unterstützt Bayer CropScience in den USA beispielsweise das „Bureau of Land Management“. Dabei geht es insbesondere um das Problem der Vegetationskontrolle auf öffentlichen Flächen. Dort haben sich invasive Pflanzen ausgebreitet, die ausgesprochen leicht brennen – und vor allem während des Sommers eine kaum kontrollierbare Gefahrenquelle darstellen. Nach Bränden sind sie es auch, die sich sofort wieder ansiedeln.
Beifußblättrige Ambrosie, hier im Stadium der Blattentwicklung | |
Invasive Arten sind eine der Hauptursachen für den Rückgang der Biodiversität
Wie groß der wirtschaftliche Schaden durch eingeschleppte Pflanzenarten ist, verdeutlicht eine Untersuchung am College of Agriculture and Life Sciences der Universität Cornell (USA): Demnach verursachen invasive Pflanzen durch Ernteausfälle und Bekämpfungsmaßnahmen in den USA Gesamtkosten in Höhe von 29 Milliarden Dollar. Der Hintergrund: Die eingeschleppten europäischen Ackerunkräuter übertreffen die einheimischen mengenmäßig bereits deutlich. So stammen 73 Prozent der Ackerbegleitflora ursprünglich nicht aus Amerika.
Der Westliche Maiswurzelbohrer (Diabrotica virgifera) stammt ursprünglich aus Mittelamerika, der botanischen Heimat der Maispflanze. Vor einigen Jahrzehnten ist er in die USA eingewandert und verursacht dort jährlich Schäden von einer Milliarde Dollar. Von dort kam er Anfang der 90er Jahre mit Nahrungsmitteltransporten für die US-Armee ins ehemalige Jugoslawien. Seitdem hat er sich Schritt für Schritt in Europa ausgebreitet. | |
Mit gutem Grund wird im sogenannten Johannesburg-Aktionsplan, der 2002 auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung verabschiedet wurde, festgestellt, dass invasive Arten eine der Hauptursachen für den Rückgang der Biodiversität darstellen.
[ zuletzt geändert: Mittwoch 4. Juni 2008 ]



Zu den 
nach