Postbüros werden zu agrarwirtschaftlichen Informationszentren
Bayer CropScience schafft direkten Zugang zu Marktinformationen für indische Landwirte
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| Im Internet verfügbare Informationen helfen den Farmern, bessere Preise für ihre Ernteerträge zu erzielen. |
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| An einer Poststelle werden Preisinformationen auf eine Tafel geschrieben und so den Farmern der Region zugänglich gemacht. Im Bild aktualisiert der Leiter der Poststelle in Korrati, Herr M.S. Gorwar die Preisinformationen. |
Da die Farmer vielfach weder lesen noch schreiben oder gar einen Computer bedienen können, werden die Informationen von einem durch das Projekt finanzierten Mitarbeiter aufbereitet und den Farmern zugänglich gemacht. Damit können diese die Dynamik am Markt besser nützen und z.B. die Ernte lagern, bis bessere Preise erzielt werden können.
„Über eine spezielle Projektwebseite der Multi-Commodity Exchange werden die für die Farmer benötigten Informationen in den landesweit vernetzten Postbüros bereitgestellt“, erklärt Dr. Uwe Brekau, verantwortlich für Corporate Social Responsibility bei Bayer CropScience. Ergänzend können auch andere Webseiten aufgerufen werden. Die Postzweigstellen, die in das Projekt einbezogen werden, verfügen über die nötige Hardware und über die erforderlichen Räumlichkeiten. Jede einzelne der über 155.000 Postbüros in Indien könnte somit sukzessive zu einem wertvollen Servicezentrum für die indischen Landwirte werden.
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| Postbeamtin S. K. Kumbar vom örtlichen Regionalbüro in Jigalur füllt eine Tabelle mit Preisinformationen aus. |
Bayer CropScience hofft damit die wirtschaftliche Situation im ländlichen Umfeld insgesamt zu verbessern. Ein größerer Anteil der Wertschöpfung verbleibt zunächst in der dörflichen Gemeinschaft und kann die Grundlage zur weiteren wirtschaftlichen Entwicklung und zur Verbesserung der Lebensqualität bilden. So sollen auch die Voraussetzungen für den Schulbesuch von mehr Kindern verbessert werden.
„Bereits kurz nach Beginn zeigten sich sichtbare Erfolge“ erklärt Suhas R. Joshi, der Leiter des Child Care Programms von Bayer CropScience zum aktuellen Stand des Projektes. „Bislang sind die Rückmeldungen rundweg positiv. Seit dem Start Ende 2008 haben sich bis März 2011 insgesamt 681 Farmer für das Projekt gegen geringe Gebühr registrieren lassen.“ Die Bauern profitieren nach eigenen Angaben von den täglich aktualisierten Informationen, indem sie jetzt beispielsweise wissen, wo und zu welchem Preis sie ihre geernteten Produkte anbieten können.
Sanganbassapa Shankarappa Ronad, ein Farmer aus dem Dorf Savadi im Gadag Distrikt freut sich über die erzielten Vorteile durch das dörfliche Servicezentrum (Gramin Suvidha Kendra): “In meinem Dorf erhalte ich durch das Projekt täglich aktuelle Preisinformationen auf einer Tafel im Postbüro. So habe ich meine Erdnüsse in Gadag zu einem besseren Preis verkaufen können. Das Gramin Suvidha Kendra unterstützt alle Bauern in unserem Dorf mit Informationen vor allem über die Preisentwicklung für Kichererbsen, Mais und Weizen.“ | |||



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