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Product Stewardship

Bayer CropScience schafft die Voraussetzungen für die verantwortungsbewusste Anwendung seiner Produkte in einer nachhaltigen Landwirtschaft.


Unser Beitrag zum sicheren Umgang mit unseren Produkten

Die Grundsätze von Bayer CropScience basieren auf dem Internationalen Verhaltenskodex der Welternährungsorganisation FAO über den Vertrieb und die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln. Diese Grundsätze decken den gesamten Lebenszyklus eines Produkts ab – von der Entdeckung über die Entwicklung bis zur Anwendung und darüber hinaus. Programme und Schulungen zur größtmöglichen Sorgfalt im Umgang mit Pflanzenschutzmitteln sind weltweit Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Sie sollen gewährleisten, dass die Produkte von Bayer CropScience sicher für den Anwender, die Umwelt und den Konsumenten eingesetzt werden.

Product Stewardship bei Bayer CropScience verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele: Sicherstellung bestmöglicher Anwendungspraktiken und Maximierung des durch die Produktanwendung herbeigeführten Nutzens, um das Vertrauen von Anwendern und Interessengemeinschaften zu gewinnen, sowie Minimierung potenzieller Risiken für die Gesundheit des Menschen und die Umwelt.

Verantwortungsbewusste Produkthandhabung – Vorteile für alle Beteiligten

Ethischen Gesichtspunkten kommt die gleiche Bedeutung zu wie ökologischen und ökonomischen Erwägungen. Das Product-Stewardship-Programm von Bayer CropScience beinhaltet daher alle wesentlichen Aspekte einer verantwortlichen Produkthandhabung. Hierzu gehören Forschung, Entwicklung, Registrierung, Produktion, Verpackung, Etikettierung, Vertrieb, Handhabung, Anwendung, Lagerung und Transport – einschließlich leerer Produktbehälter, sowie die Produkt- und Abfallentsorgung. Dabei geht Bayer CropScience weit über die Einhaltung bestehender Gesetze hinaus.

Product Stewardship liegt auch in der Verantwortung und Aufgabe aller Mitarbeiter. Diese individuelle Verantwortung für spezifische Aspekte des Product-Stewardship-Programms wird von der Unternehmensleitung gefördert. Der Einzelne wird so in die Lage versetzt, die korrekte Anwendung unserer Produkte sicherzustellen. Die Einhaltung der Grundsätze wird regelmäßig überprüft.

Wir sind davon überzeugt, dass sich die Programme zur eigenverantwortlichen Produktbetreuung auf vielfältige Weise für alle Beteiligten auszahlen: Landwirte und ihre Familien verbessern ihre Lebensumstände, ohne sich gesundheitlichen Risiken auszusetzen, steigern ihre Erträge und schützen gleichzeitig die natürlichen Ressourcen. Verbraucher werden ganzjährig ausreichend mit sicheren und erschwinglichen Lebensmitteln versorgt – und das rund um den Globus.

Engagement für Produktverantwortung im Bereich Saatgut & Pflanzeneigenschaften

Der hohe Standard von Bayer CropScience bei der Betreuung seiner Kunden und bei der Produktverantwortung gilt auch für Produkte, die mit Hilfe der Pflanzenbiotechnologie entwickelt werden.

Als Mitglied von CropLife International (CLI) sowie der Biotechnology Industry Organization (BIO) beteiligen wir uns an Initiativen wie etwa der CLI Product Launch Stewardship Guidance und der BIO Product Launch Stewardship Policy. Als Mitglied von „Excellence Through Stewardship®“ haben wir darüber hinaus Programme gemäß des „ETS Guide to Product Launch Stewardship“ übernommen, die sich ebenfalls auf die Neueinführung von Produkten beziehen.

Bayer CropScience hat sich dazu verpflichtet, bereits vor der Markteinführung eines durch Pflanzenbiotechnologie entwickelten Produktes die maßgeblichen Zulassungsanforderungen zu erfüllen. Dies gilt nicht nur für die Länder, in denen das Produkt angebaut werden soll, sondern auch für alle Hauptimportländern, in denen funktionierende Zulassungssysteme bestehen. Die Bestimmung dieser Länder erfolgt durch eine Einschätzung der internationalen Märkte und des weltweiten Handels mit dem betreffenden Produkt, auf Basis von Informationen, die über die Rohstoff-Wertschöpfungskette vorliegen.

Darüber hinaus berät und informiert Bayer CropScience regelmäßig die Hauptvertreter der Wertschöpfungskette zum Stand seiner Forschungs- und Entwicklungspipeline sowie zu geplanten Neueinführungen von Produkten. Bayer unterstützt außerdem aktiv die Entwicklung von Initiativen mit dem Ziel, den weltweiten Handel zu erleichtern und Handelsunterbrechungen zu minimieren, die sich durch asynchrone Zulassungen von Produkten der Pflanzenbiotechnologie oder durch unbeabsichtigtes Auftreten von Spuren gentechnisch veränderter Organismen (Low Level Presence, LLP) ergeben können.

Programme und Schulungen – für effizientes, sorgfältiges und nachhaltiges Handeln

Im Zentrum unserer Schulungsmaßnahmen stehen Ratschläge und Praktiken, wie der Einsatz unserer Produkte weiter optimiert werden kann. Neben der Verbesserung der Qualität und Quantität des Ernteguts zielen diese Maßnahmen vor allem auf die Minimierung von potenziellen Nebenwirkungen auf Menschen und Umwelt ab (z. B. auf Wasser, Boden, Luft und Nützlinge). Hierbei werden auch Strategien zum Resistenzmanagement im Rahmen der guten landwirtschaftlichen Praxis und des Integrierten Schädlingsmanagements (IPM) in die Schulungsprogramme eingebunden.

Überlagerte Pflanzenschutzmittel

Seit vielen Jahren setzt sich Bayer CropScience für unterschiedliche Entsorgungsprogramme ein und stellt hierfür finanzielle, technische und personelle Ressourcen zur Verfügung. Schwerpunkt sind die gemeinsamen Aktivitäten im globalen Industrieverband der Pflanzenschutzindustrie (CropLife International: www.croplife.org). Im Rahmen dieser Aktivitäten arbeitet das Unternehmen an Lösungen, wie z. B. eine Anhäufung von Lagerbeständen vermieden werden kann.

Ein konkretes Beispiel ist das Africa Stockpiles Programme (ASP). Im August 2003 haben sich die Mitgliedsunternehmen von CropLife verpflichtet, das Africa Stockpiles Programme finanziell und mit Know-how zu unterstützen (www.africastockpiles.org). Dieses auf 15 Jahre angelegte Projekt, an dem unter anderem verschiedene Regierungen, die Weltbank, die Welternährungsorganisation FAO, verschiedene Nichtregierungsorganisationen und die Industrie beteiligt sind, soll helfen, die Probleme mit überlagerten Pflanzenschutzmitteln in Kontinentalafrika zu lösen.
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