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Überlagerte Pflanzenschutzmittel
Bayer CropScience unterstützt seit vielen Jahren die Entsorgung überlagerter Pflanzenschutzmittel, die sich in verschiedenen Ländern angesammelt haben. Das Unternehmen stellt freiwillig finanzielle, technische und personelle Mittel für die Entsorgung solcher Bestände zur Verfügung und sucht gemeinsam mit CropLife International, dem internationalen Verband der Pflanzenschutzindustrie, nach Lösungen, wie eine Anhäufung von Lagerbeständen künftig vermieden werden kann.
Die Pflanzenschutzindustrie (www.croplife.org) hat dazu beigetragen, dass seit 1990 über 10.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel sicher entsorgt werden konnten. Einen weiteren Fortschritt wird das Africa Stockpiles Programme (ASP) bringen. Dieses auf 15 Jahre angelegte Multi-Stakeholder-Projekt, an dem unter anderem verschiedene Regierungen, die Weltbank, die Welternährungsorganisation FAO, verschiedene Nichtregierungsorganisationen und die Industrie beteiligt sind, soll helfen, die Probleme mit überlagerten Pflanzenschutzmitteln in Kontinentalafrika in den Griff zu bekommen. Im August 2003 haben sich die Mitgliedsunternehmen von CropLife verpflichtet, das Africa Stockpiles Programme mit 30 Millionen USD zu unterstützen (www.africastockpiles.org).
Die überlagerten Bestände gehören den nationalen Regierungen und haben sich vor allem in Ländern angesammelt, in denen die Beschaffung planwirtschaftlich erfolgte, ohne den tatsächlichen Bedarf der Landwirte zu berücksichtigen. In Afrika stammen zudem viele Bestände aus Spenden, die im Rahmen der Entwicklungshilfe geleistet wurden und teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Die Bestände enthalten Produkte von unterschiedlichen Produzenten, vor allem von generischen und lokalen Herstellern.Ein geringer Anteil stammt von Mitgliedsunternehmen von CropLife.
1998 hat Bayer CropScience verschiedene Entsorgungsprogramme in Südafrika, Swaziland und Namibia unterstützt. 2000 wurde eine ähnliche Initiative in Brasilien zu Ende geführt. 2001 wurde eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der pakistanischen Regierung, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und Bayer CropScience erfolgreich abgeschlossen. 2002 wurde eine von der dänischen Entwicklungshilfeorganisation DANIDA betriebene Initiative in Mosambik zum Abschluss gebracht. 2004 wurde schließlich ein Projekt mit der niederländischen Botschaft in Dakar, das Senegal, Mauretanien und Kap Verde umfasste, erfolgreich abgeschlossen. Ein Zwei-Phasen-Projekt in Äthiopien unter Leitung der Welternährungsorganisation FAO steht kurz vor dem Abschluss. Bayer CropScience hat alle Projekte bezüglich der Produkte des Unternehmens unterstützt. Nepal wurde ebenfalls von verschiedenen Seiten, so auch von Bayer CropScience, Unterstützung angeboten. Die Gespräche halten an.
Nationale Projekte zur Entsorgung überlagerter Pflanzenschutzmittel sind ein komplexes Unterfangen. Deshalb empfiehlt sich eine Multi-Stakeholder-Initiative. Von der Produktidentifikation bis zur endgültigen Entsorgung in geeigneten Anlagen, meist in Europa, dauert es durchschnittlich zwei bis vier Jahre. Viele rechtliche und administrative Aspekte sind zu berücksichtigen. Eine strenge Einhaltung internationaler Abkommen wie dem „Basler Abkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung von gefährlichen Abfällen und ihrer Entsorgung“ ist eine absolute Voraussetzung.
Die Pflanzenschutzindustrie (www.croplife.org) hat dazu beigetragen, dass seit 1990 über 10.000 Tonnen Pflanzenschutzmittel sicher entsorgt werden konnten. Einen weiteren Fortschritt wird das Africa Stockpiles Programme (ASP) bringen. Dieses auf 15 Jahre angelegte Multi-Stakeholder-Projekt, an dem unter anderem verschiedene Regierungen, die Weltbank, die Welternährungsorganisation FAO, verschiedene Nichtregierungsorganisationen und die Industrie beteiligt sind, soll helfen, die Probleme mit überlagerten Pflanzenschutzmitteln in Kontinentalafrika in den Griff zu bekommen. Im August 2003 haben sich die Mitgliedsunternehmen von CropLife verpflichtet, das Africa Stockpiles Programme mit 30 Millionen USD zu unterstützen (www.africastockpiles.org).
Die überlagerten Bestände gehören den nationalen Regierungen und haben sich vor allem in Ländern angesammelt, in denen die Beschaffung planwirtschaftlich erfolgte, ohne den tatsächlichen Bedarf der Landwirte zu berücksichtigen. In Afrika stammen zudem viele Bestände aus Spenden, die im Rahmen der Entwicklungshilfe geleistet wurden und teilweise Jahrzehnte zurückliegen. Die Bestände enthalten Produkte von unterschiedlichen Produzenten, vor allem von generischen und lokalen Herstellern.Ein geringer Anteil stammt von Mitgliedsunternehmen von CropLife.
1998 hat Bayer CropScience verschiedene Entsorgungsprogramme in Südafrika, Swaziland und Namibia unterstützt. 2000 wurde eine ähnliche Initiative in Brasilien zu Ende geführt. 2001 wurde eine öffentlich-private Partnerschaft zwischen der pakistanischen Regierung, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) und Bayer CropScience erfolgreich abgeschlossen. 2002 wurde eine von der dänischen Entwicklungshilfeorganisation DANIDA betriebene Initiative in Mosambik zum Abschluss gebracht. 2004 wurde schließlich ein Projekt mit der niederländischen Botschaft in Dakar, das Senegal, Mauretanien und Kap Verde umfasste, erfolgreich abgeschlossen. Ein Zwei-Phasen-Projekt in Äthiopien unter Leitung der Welternährungsorganisation FAO steht kurz vor dem Abschluss. Bayer CropScience hat alle Projekte bezüglich der Produkte des Unternehmens unterstützt. Nepal wurde ebenfalls von verschiedenen Seiten, so auch von Bayer CropScience, Unterstützung angeboten. Die Gespräche halten an.
Nationale Projekte zur Entsorgung überlagerter Pflanzenschutzmittel sind ein komplexes Unterfangen. Deshalb empfiehlt sich eine Multi-Stakeholder-Initiative. Von der Produktidentifikation bis zur endgültigen Entsorgung in geeigneten Anlagen, meist in Europa, dauert es durchschnittlich zwei bis vier Jahre. Viele rechtliche und administrative Aspekte sind zu berücksichtigen. Eine strenge Einhaltung internationaler Abkommen wie dem „Basler Abkommen über die Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung von gefährlichen Abfällen und ihrer Entsorgung“ ist eine absolute Voraussetzung.
[ zuletzt geändert: Donnerstag 5. Juni 2008 ]



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